Guck mal, der Jude

Ben Salomo an der KSA

Mit seinem Programm über Antisemitismus damals und heute war Ben Salomo, jüdischer Rapper und YouTuber sowie Gründer der Konzertreihe „Rap am Mittwoch“, zu Gast an der Kaufmännischen Schule Aalen. Initiiert wurde die Veranstaltung von der Friedrich-Naumann-Stiftung.


Vor Schülerinnen und Schülern aus Wirtschaftsgymnasium und Berufskolleg stellte Salomo zunächst mitreißend seinen privaten und beruflichen Lebensweg sowie seine Leidenschaft für das Spiel mit der Sprache, das ihn schließlich zum Rap führte, vor. 


1977 in Israel geboren, kam er im Alter von vier Jahren nach Berlin und genoss dort zu Anfang Vielfältigkeit und „Multi-Kulti“ der pulsierenden Großstadt. Doch bereits 2018 beendete er seine erfolgreiche Rap-Karriere aufgrund ausgeprägter antisemitischer Tendenzen im Deutschrap. 


Für diese Tendenzen galt es seine Zuhörer nun zu sensibilisieren, indem Salomo etwa Anekdoten aus dem Backstage-Bereich erzählte oder den Schülerinnen und Schülern durch Mitmach-Aktionen die Augen darüber öffnete, inwieweit Antisemitismus heutzutage bereits in den Köpfen der Leute angelangt ist. Denn auch im Alltag ist Antisemitismus in den letzten Jahren immer salonfähiger geworden. Gebannt und teils schockiert mussten die Zuhörer am Ende der Veranstaltung realisieren: Die Message kam an!


Zahlreiche Selfies und Einzelgespräche mit Ben Salomo rundeten die Veranstaltung ab.


 


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